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Comenius

Bisher hat unsere Schule an zwei Comenius-Projekten teilgenommen.

Unser erstes Comenuis-Projekt „News around the world“ fand von 2008 und 1010 statt. Ergebnisse des Projektes sowie Berichte über die verschiedenen internationalen Austausche im Rahmen dieses Projektes finden Sie hier.

Das Ziel unser zweites Comenius-Projektes war „Let’s make books come alive“. Dieses fand zwischen 2010 und 2012 statt. Lesen Sie hier mehr über die Ziele, Austausche und Ergebnisse des Projektes.

Unser neues Comenius Projekt: “Let´s make books c ome alive”

Die Karl-Spohn-Realschule nimmt von 2010 bis 2012 zum zweiten Mal an
einem Comenius-Projekt teil. Comenius-Projekte sind freiwillige und zeitlich befristete Kooperationen engagierter Schulen, die am internationalen
Austausch von Schüler/-innen und Lehrkräften innerhalb von Europa
interessiert sind. Diese Projekte werden von der EU im Rahmen des Bildungsprogramms für Lebenslanges Lernen (LLP) angeboten und finanziert.
Die beiden übergeordneten Ziele der Projekte sind interkulturelle Kompetenz und Sprachenlernen aller Beteiligten.

Der Namensgeber und Pädagoge Johann Amos Comenius steht seit dem 17. Jahrhundert für umfassende Allgemeinbildung, Chancengleichheit, die Prinzipien der Anschauung und der Selbstständigkeit, sowie für gewaltfreie Erziehung, die Erziehung des Menschen zur Menschlichkeit und die dadurch entstehende Weltverbesserung. In diesem Sinne sind Comenius-Projekte der interkulturellen Bildung junger Menschen und der Friedenssicherung durch Völkerverständigung verpflichtet.
Für die Lehrkräfte erweist sich auch das Kennenlernen anderer Schulsysteme und Unterrichtsformen als sehr gewinnbringend. Eine weitere wichtige und moderne Anforderung für alle Teilnehmer/-innen ist die gestalterische und kommunikative Nutzung neuer Medien. Die beteiligten Schulen müssen bei jedem Projekt ein übergeordnetes Arbeitsthema entwickeln und vereinbaren.
Das Motto “Let´s make books come alive” mit den Schwerpunkten Leseförderung und handlungsorientierter Umgang mit Literatur wurde für das neue Projekt ausgewählt. Außerdem ist eine für alle Beteiligten verbindliche Arbeitssprache zu vereinbaren, in unserem Fall Englisch. Dieses Mal arbeiten sechs Schulen aus Bulgarien, Litauen, Polen, Spanien, der Türkei und Deutschland für zwei Jahre zusammen. Die Schulen finden einander bei Organisationstreffen oder durch Internetangebote, die von nationalen Comenius-Agenturen erstellt und gesteuert werden.

Comenius – Abschlusstreffen in Varna/Bulgarien – 11.-15.06.2012

( D. Langer & C. Meier )

Das zweijährige Comenius-Projekt „Let´s make books come alive“ der Karl-Spohn-Realschule im Rahmen des EU-Programms für lebenslanges Lernen fand seinen Höhepunkt im Abschlusstreffen in der zweitgrößten Stadt Bulgariens: Varna am Schwarzen Meer. Die drei Neuntklässler Svenja Krämer, Lea Bülow und Jonas Autenrieth nahmen gemeinsam mit den Lehrkräften Christa Meier und David Langer vom 11. bis 15. Juni daran teil.

Dreißig Schülerinnen und Schüler und sechzehn Lehrerinnen und Lehrer aus den sechs beteiligten Ländern Bulgarien, Deutschland, Litauen, Polen, Spanien und Türkei absolvierten ein umfangreiches Arbeits- und Besichtigungsprogramm. Zu Beginn präsentierten alle Delegationen ihre Auswertungen des gesamten Projekts, die sie zuhause mit Interviews und Fragebögen vorbereitet hatten. Ziel war, die Wirksamkeit des Projekts zu überprüfen und Verbesserungsmöglichkeiten für Folgeprojekte zu sammeln. Die in diesem Projekt beabsichtige Leseförderung durch lebendigen Umgang mit Büchern fand nicht nur in den Reiseteams, sondern auch in ganzen Klassen oder Stufen der beteiligten Schulen statt, so dass hier ein wichtiger Erfolg erzielt wurde.

Nach dem offiziellen Empfang durch den Bürgermeister im Rathaus und der Begrüßung des Rektors der dortigen Comenius-Partnerschule standen ausführliche und sehr informative Besichtigungen auf dem Programm:
Das Archäologische Museum Varnas beherbergt den ältesten Goldschatz der Welt, mehrere Hundert goldene Grabbeigaben aus dem 5. Jahrtausend vor Christus, welche somit älter als die Funde der Pharaonen in Ägypten sind. In diesem Museum erfährt man, die heutige Stadt Varna wurde im 6. Jahrhundert vor Christus als griechische Siedlung von der Seeseite her gegründet. Dies ist auch die Bedeutung ihres früheren Namens Odessos. Die Stadt Odessos war schon als griechische Polis, aber auch zur Jahrtausendwende unter römischer und später unter byzantinischer und osmanischer Herrschaft eine der wichtigsten Hafen- und Handelsstädte am Schwarzen Meer. Heute wird sie wegen ihrer wirtschaftlichen, kulturellen und touristischen Bedeutung auch „Sommer- und Meerhauptstadt Bulgariens“ genannt.

Auch der kulturelle Kontakt zu Land und Leuten kam nicht zu kurz: In der bulgarisch-orthodoxen Kathedrale Mariä Himmelfahrt konnten starke Eindrücke von der Bedeutung der umfangreichen und detaillierten Ikonen der christlichen Ostkirchen gesammelt werden.
Ein weiterer Höhepunkt war die Ausflugsfahrt nach Balchik mit der Besichtigung des Botanischen Gartens der Universität, des Sommerpalasts der früheren rumänischen Königin Maria und des ehemaligen Felsenklosters Aladzha. An die weiße, 40 Meter hohe Felswand wurde eine beeindruckende Multimediashow über die Legende dieser Klosteranlage projiziert.

Die Comenius-Partnerschule in Varna hat als Sportschule seit einem Jahr die Disziplin Moto Cross in ihrem Profil. Einer der Schüler konnte sich bereits als europäischer Champion in seiner Alters- und Hubraumklasse bewähren. Nach seiner beeindruckenden Vorführung konnten mutige Projektteilnehmer diese Sportart selbst erproben. Die gemeinsamen Abendessen wurden durch eine Feuertanz-Show, Mitmach-Volkstänze oder romantischen Meerblick zu weiteren kulturellen Highlights.

Für die Schülerinnen und Schüler wurde ein extra kurzweiliges Programm angeboten: Besuch des Planetariums, eine Schifffahrt mit Piratenrollenspiel im Golf von Varna, Baden im Meer, ein Discoabend und Schießwettbewerbe mit Luftgewehren und Pistolen im Keller der Schule, welche unsere teils Biathlon erprobten Schülerinnen und Schüler mit Bravour gewannen.

Lea fasst ihre Sicht der Reise zusammen: „Ich bin sehr glücklich, dass ich an diesem Projekt teilnehmen durfte, da ich viele neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln konnte. Ich lernte eine andere Kultur kennen, probierte Essen, wie z.B. süßes Blätterteiggebäck oder erfuhr, dass Joghurt verdünnt mit Wasser und Salz
sehr erfrischend ist und den Durst löscht. Bulgarien war sehr schön, vor allem das Meer. Was ich nicht erwartet hätte, war der Sea Garden, ein riesiger bewaldeter Park direkt am Meer. Am wichtigsten war mir, dass ich mich sehr wohl bei meiner Gastfamilie fühlte und viele neue Freundschaften schloss, mit denen ich auf jeden Fall in Kontakt bleiben werde.“

Jonas zieht Bilanz: „Ich fand es cool, dass man in nur vier Tagen so viele verschiedene Leute aus verschiedenen Ländern treffen konnte. Außerdem ist Bulgarien ein sehr schönes Land mit sehr vielen freundlichen Leuten.
Es war mal etwas anderes als Schule. Ich würde gleich wieder am Comenius-Projekt teilnehmen. Am wichtigsten war mir, dass ich mein Englisch verbessern konnte.“

Svenja kommt rückblickend zu folgendem Ergebnis: „Dieses Comenius-Projekt hat mir viel Spaß gemacht, weil ich viele neue Freunde kennenlernte und ich mein Englisch verbessern konnte. Das war für mich das Wichtigste. Außerdem war es sehr interessant, Bulgarisch als neue Sprache kennenzulernen und ich hatte mir Bulgarien sehr trocken vorgestellt, aber es war sehr frisch und grün. Ich werde auf jeden Fall nochmal nach Bulgarien gehen, um meine neuen Freunde zu besuchen.“

„Zwischen den internationalen Projektpartnern entstanden freundschaftliche Beziehungen, die Beginn für einzelne dauerhafte Schulpartnerschaften sein können. Nicht zu unterschätzen ist somit der Beitrag dieser Projekte zur europäischen Völkerverständigung und Friedenssicherung. Darüber hinaus machten das sommerliche Wetter an der Schwarzmeerküste, das vielfältige Programm und die überaus herzliche Gastfreundschaft der Bulgaren dieses Abschlusstreffen und das gesamte Projekt zu einer Erfahrung von unschätzbarem Wert“, resümieren die Lehrkräfte Christa Meier und David Langer.

Comeniustreffen in Cartagena / Spanien – 05. bis 09. März 2012

( Hannah Heideker, 8b )

Anfang März fand die zweitletzte Comeniusreise unter dem Motto “Let’s make books come alive” statt. Wir, d.h. Pia Anhorn, Felicitas Kräutle, Phillip Boche und Hannah Heideker reisten mit den Lehrerinnen Frau Fauser und Frau Iwers zu der schönen Hafenstadt Cartagena. Wir flogen am Montagmorgen um ca. 12 Uhr zu unserem Zwischenstopp nach Mallorca, um dort weiter nach Alicante zu fliegen. Leider hatte unser Flugzeug nach Alicante Verspätung, so kamen wir erst um 19 Uhr bei unseren freundlichen Gastfamilien an. Wir lernten gleich die typische spanische Art kennen. Man ging noch um 21 Uhr in ein Shoppingcenter und aß erst um 22.30 Uhr zu Abend. Das war für uns erst mal eine Umstellung, aber wir kamen schon am zweiten Tag sehr gut damit zurecht.

Am Dienstag trafen sich alle Delegationen in der Schule. Die spanischen Schüler zeigten uns ihr Können durch Akrobatik und Jonglieren. Durch dieses tolle Programm konnten wir uns alle ein wenig kennen lernen. Danach stellte jedes Land durch eine kurze Präsentation seine Schule, Umgebung und sein Land auf Englisch vor. Uns fiel gleich auf, dass alle Nationen sehr gutes Englisch beherrschten. Die Präsentationen wurden untermalt mit Tänzen und tollen Videos. Später gingen wir noch mit unseren Gastschülern in den Unterricht. Die „IES Los Molinos“ ist eine Art Gymnasium.
Als wir im Unterricht saßen, stelltenwir fest, dass in unserer Klasse Biologie,
Chemie und Physik auf Englisch unterrichtet wurden.Und dass an spanischen
Schulen ganz andere Regeln gelten als bei uns. Die Schüler bekommen z.B. ihre Arbeiten gar nicht nach Hause, sondern haben 5 Minuten Zeit sie anzuschauen und danach gleich wieder abzugeben. Zwischendurch gab es eine 40minütige Pause. Das ist in Spanien wie bei uns die Große Pause. Den Dienstagnachmittag hatten wir frei. Zwei von uns gingen mit ihren Partnern zu einem Park, wiederum eine andere mit ihrer Gastfamilie ans Meer. Am Abend trafen sich die Schüler spontan zum Bowlen und wir hatten einen schönen Abschluss vom Tag.

Am Mittwoch gingen wir noch einmal mit unseren Austauschpartnern für eine Stunde in den Unterricht. Danach brachen wir zu unserem ersten großen Ausflug auf. Als erstes liefen wir kurz am Hafen entlang und gingen auf ein Boot, mit dem wir eine einstündige Bootstour entlang der Küste machten. Anschließend besuchten wir den Bürgermeister im Rathaus und besichtigten es. Es wirkte auf uns wie ein kleines Schloss. Dort überreichte jedes Land sein Gastgeschenk dem Bürgermeister. Wir schenkten das Blaubeurer Puzzle. Nach der Besichtigung hatten wir eine kurze Pause, die gerade für eine kleine Shoppingtour reichte. Danach gingen wir zum römischen Theater, wo wir eine englische Führung durch das Museum hatten und dann folgte das Jahrhundertelang verborgene Theater, in dem zur Römerzeit 6000 Menschen Platz hatten.

AmMittag gingen wir mit unseren Partnern in der Stadt Mittagessen. Weil wir nochZeit hatten, zeigten sie uns einen tollen Aussichtspunkt, von wo aus wir einen fantastischen Blick auf Cartagena hatten. Nach der wohlverdienten Pause ging es bei einer „Literary Tour“ weiter zu verschiedenen wichtigen Plätzen und Skulpturen in der Stadt. Dort las ein Schüler von jedem Land einen Text dazu vor, den man auch auf Englisch mitlesen konnte. Anschließend machten wir noch eine Tour durch die Innenstadt und kauften uns ein paar Souvenirs. Am späten Abend fand ein Fußball Turnier statt, bei dem die Jungen Fußball spielten und die Mädchen sich nett unterhielten und wir Freundschaften mit den Spaniern schlossen.

Am Donnerstag durften wir wiederholt eine Stunde mit unseren Austauschschülern in ihren Unterricht. Danach fand der Bücherwettbewerb statt. Wir hatten zuvor zu Hause drei Bücher
glesen: „Oliver Twist“, „Der kleine Prinz“ und „Die Schatzinsel“. Man wurde in internationale Gruppen eingeteilt. Als erstes wurden die Fragen für 20 Sek. gezeigt und wir mussten dann in unseren verschiedenen Gruppen zwölf Fragen insgesamt beantworten. Die vier Gruppen mit den meisten richtigen Antworten kamen weiter. Das gleiche wurde dann für die vier Besten mit anderen Fragen wiederholt. Die Teilnehmer der Siegergruppe bekamen zum Schluss alle ein englisches Buch geschenkt.

Endlich stand dann unser lang ersehnter Ausflug nach „La Manga del Mar Menor“ an.Das ist ein Urlaubsgebiet mit sehr vielen Hotels und traumhaften Stränden. Es ist eine etwa 20 km lange Landzunge. Leider war es noch etwas zu kalt um zu Baden, aber es war trotzdem grandios. Später fuhren wir noch weiter zu einer Brücke dort machten wir noch viele Fotos von der Landzunge.
Nach dem Ausflug gingen viele noch in die Stadt, wiederum andere zu ihrer Familie nach Hause. Um ca. 20 Uhr startete dann die Abschiedsparty in der Schule. Alle Gasteltern brachten selbstgemachtes Essen mit. Von manchen Familien kam sogar die Verwandtschaft mit. Alle Austauschschüler bekamen noch ein Zertifikat überreicht und als Geschenk einen USB- Stick (damit wir unsere Bilder austauschen können). Später wurde noch getanzt und wir machten sehr viele Fotos. Man schloss noch viele Freundschaften und tauschte seine Namen aus, um sich noch später, wenn man wieder zu Hause ist, schreiben zu können. Um 23 Uhr war dann leider Schluss. Alle verabschiedeten sich, denn man sah die Schüler von den anderen Ländern am nächsten Tag nicht mehr. Manche flogen schon in der Nacht zurück, andere erst am nächsten Abend.

Am Freitagmorgen ging es dann um 8.40 Uhr zum Flughafen zurück nach Alicante.
Natürlich ist Spanien immer eine Reise wert, da alle Menschen sehr gastfreundlich sind. Das merkten wir auch als wir um ca. 10.15 Uhr unsere Koffer beim Check-In auf das Rollband legten. Die meisten Koffer wogen mehr als zuvor, da wir alle sehr viele Geschenke für unseren Familien bekamen. Als dann unser Flugzeug um 12.40 Uhr startete und wir wieder zurück nach Palma de Mallorca flogen, wurde erst manchen bewusst, was wir für wundervolle Tage hatten und dass wir unsere spanischen Freunde schon vermissten (unter anderem auch unsere Freunde aus Polen). Um 14.55 Uhr brachte uns der Flieger dann vom Flughafen Palma de Mallorca zurück nach Stuttgart von dort aus dann weiter mit dem Flughafentransfer nach Gerhausen, wo wir schon von unseren Familien erwartet wurden.

Comenius schafft neue Freunde in Polen vom 17. bis 21.11.2011

Vom 17. bis 21. November 2011 waren die Schüler Anja Ahmann, Kilian Jedele, Anika Fülle begleitet von den Lehrern Margret Fauser und Wolfgang Spengler zu einem Besuch in Polen. Im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Comenius-Austauschs trafen sie sich in Niedzwiedz in der Nähe von Krakau mit zum Teil alten Bekannten. Die Teilnehmer kamen aus Litauen, Bulgarien, der Türkei, Spanien, Polen und Deutschland. Im Herbst vergangenen Jahres waren die Partnerschulen aus diesen Ländern mit Delegationen in Blaubeuren gewesen.
Schon beim Empfang war die große Herzlichkeit der polnischen Gastgeber zu spüren: „Beim Austausch in Polen ist mir die herzliche Gastfreundschaft sehr aufgefallen, als wir bei unseren Gastfamilien, aber auch in der Schule waren“, erzählt Kilian Jedele.

In Landestracht und mit Rosen wurden die Teilnehmer willkommen geheißen. Auch bei der Begrüßungsfeier war die Freude über das Miteinander der Nationen groß. Man konnte deutlich spüren, wie durch solche Begegnungen das Verständnis für andere Länder und andere Kulturen vergrößert wird.
Lehrerin Margret Fauser fasst ihr Erfahrungen in Polen zusammen: „An Comenius wird deutlich, dass Europa nicht nur aus Finanzkrisen besteht, sondern gelebte Zusammenarbeit ist. Für mich als Geschichtslehrerin wird deutlich, dass – wenn unsere Eltern und Großeltern auch die Möglichkeit gehabt hätten, sich mit Freunden in im Rahmen eines europaweiten Projekts zu treffen – Katastrophen wie die beiden Weltkriege vielleicht nie stattgefunden hätten.“

Die Blaubeurer stellten mit einer gelungenen Präsentation ihre Schule und Blaubeuren vor. Außerdem wurden von den Schülern verschiedene Bücher der Weltliteratur auf Englisch vorgestellt. Bei einer Schulfeier am ersten Abend wurden nicht nur traditionelle polnische Tänze vorgeführt, die Teilnehmer wurden auch aufgefordert mitzutanzen und sogar bei einer Darbietung über die Herstellung von Sauerkraut wurden die Gäste mit einbezogen. Für Heiterkeit sorgte es, als sie an einem großen Hobel das Kraut zerkleinerten.

Anika erzählt begeistert: „Wir haben so viele Leute kennen gelernt. Dadurch hat sich auch meine englische Umgangssprache verbessert. Meine Gastfamilie war auch voll nett.“
Anja bemerkte: „Mir ist aufgefallen, dass sie sehr gut Englisch sprechen. Ich habe das Englisch in Polen sehr gut verstanden. Unterschiede habe ich nicht wirklich gehört und gemerkt.“

Neben den offiziellen Begegnungen, empfangen wurden die Delegationen auch durch den Bürgermeister von Niedzwiedz, gab es ein Seminar mit schulischen Themen, bei dem die unterschiedlichen Herangehensweisen an Literatur und Sprache besprochen wurden. Weitere Highlights waren dann der Besuch der ehemaligen Königsstadt Krakau und eine Fahrt in die Hohe Tatra, wobei man schon mit dem ersten Schnee in Berührung kam. Aber nicht nur in die Höhe ging es, sondern man ging auch unter Tage und besichtigte die eindrucksvolle, ehemalige Salzmine in Wieliczka.
Kilian meint: „Die Kultur und der Tagesablauf sind anders als unsere gewohnte Kultur, egal ob beim Essen, bei der Sprache oder beim Baustil. Trotzdem war es sehr interessant und aufschlussreich.“

Nach vier aufregenden und interessanten Tagen bedauerten die Teilnehmer, dass sie schon abreisen mussten, denn sie hatten viele neue Freunde getroffen und möchten diese Kontakte auch fortsetzen. Die nächsten Begegnungen stehen schon fest, und zwar treffen sich die teilnehmenden Schulen nächstes Jahr in Spanien und Bulgarien.
Anja bestätigt: „Mir hat es besonders am Ende sehr gut gefallen, als wir uns dann gut verstanden haben. Deswegen ist uns der Abschied sehr schwer gefallen.“

Comenius – Besuch in Litauen vom 6. bis 10.6.2011

Sonnige Tage in der Sonnenstadt

Im Rahmen des 2- jährigen Comenius Projekts „Let’s make books come alive“ besuchten wir vom 6.6. – 10.6.2011 Siauliai in Litauen. Wir – das sind 2 Lehrer (Herr Herre und Frau Koch) und 3 Schülerinnen der 9. Klasse (Ina Hensinger, Bianca Mayer und Marie Weber).
Da am 1. Tag die Schule wegen der zentralen Geschichtsprüfung für alle geschlossen war, machten wir einen Ausflug ans Meer zu einer wunderschönen Halbinsel (früher Kurische Nehrung), die zu Litauen und Russland gehört und UNESCO Weltkulturerbe ist. Dort gab es einen Wald voller Holzskulpturen, Bernstein, Kormorane und riesige Sanddünen. Wegen der Hitze (über 30°) war’s wie im Süden.
Am nächsten Tag besuchten alle Schüler den Unterricht, während die Lehrer im Rathaus von der Bürgermeisterin empfangen wurden. Anschließend hielten einzelne Gastlehrer Unterricht – auf Englisch, denn alle litauischen Schüler lernen Englisch als 1. Fremdsprache.
In der Aula folgte ein Konzert und Tanzvorführungen der litauischen Tanzgruppe und die Gäste (aus Spanien, Bulgarien, Polen, Türkei und Deutschland) zeigten ihre Schule und ihr Land mit Power-Point-Präsentationen. Die Schüler hatten danach frei, und für die Lehrer stand ein Ausflug zum Kurtuvenai Park auf dem Programm, wo sie einen Getreidespeicher und eine Kirche besichtigten und zu einem Nationalgericht-Essen eingeladen waren.
Der Donnerstag begann für alle mit einem Ausflug zum „Hügel der Kreuze“, ein Nationalheiligtum von Litauen.

Wieder zurück in Siauliai begann gleich ein Umzug aller Schulen durch das Stadtzentrum. Alle waren als Helden eines Buches verkleidet, z.B. Harry Potter, Pinocchio etc. Das Motto war: “Reading is cool”, aber es war heiß, über 30° im Schatten!!
In der Schule gab’s dann Mittagessen in der Mensa und danach führten litauische Schüler ein Theaterstück vor. Die Gastschüler präsentierten ihre “Love books and films”, die sie daheim vorbereitet hatten.
Die Lehrer trafen sich noch in einem Workshop, wo u.a. das nächste Treffen in Polen vorbereitet wurde.
Am Freitag fuhren alle wieder heim: wir ca. 140km mit dem Bus nach Riga, mit Lufthansa nach Frankfurt und mit dem ICE nach Ulm.
Litauen ist eine Reise wert. Die Menschen dort sind sehr aufgeschlossen und gastfreundlich, das Wetter war außergewöhnlich warm und sonnig und das Programm war bestens organisiert.

Unsere Eindrücke:

> 9 von 10 Autos sind deutsch (BMW,Mercedes,VW,Audi)

> es ist vieles wie bei uns : Einkaufszentren,Fußgängerzone,ähnliche Schulprobleme

> wunderschöne Landschaften mit winzigen Bauernhöfen und Störchen

> durchweg gutes Essen

> viele Menschen wohnen in alten Wohnblöcken aus der Soviet –Zeit, Häuser haben nur Reiche

> Technologie ist auf dem Vormarsch : die Schule hat 2 PC Räume und PCs in den Klassenzimmern

> Lehrer haben nur 2-Jahres-Verträge und verdienen relativ wenig, Schulleiter sind 5 Jahre auf ihrem Posten

> es gibt keine Eisdielen, da dort der Sommer zu kurz ist

Comenius – Treffen in der Türkei vom 21.03.2011 bis 25.03.2011

Am 21.03.2011 fuhren wir, Frau Brinkmann, Herr und Frau Lautz, Isabel Ott, Burcu Asar und

Christoph Buck, um 11 Uhr mit dem Flughafenzubringerbus nach Stuttgart. Um 13.40 Uhr starteten wir nach Istanbul. Dort kamen wir einigermaßen pünktlich an, sodass es kein Problem war, den Anschlussflug um 19.30 Uhr nach Samsun zu erreichen. Dort landeten wir leicht verspätet, fanden dann auch noch unsere Koffer und wurden schon von den türkischen Gastgebern erwartet und mit den spanischen Gästen nach Vezirköprü gebracht, was noch einmal 1 Stunde und 30 Minuten dauerte. Wir waren alle froh, als wir gegen 22 Uhr am Hotel ankamen. Die Gasteltern holten unsere Schüler dort ab.
Am 22.03. trafen wir Lehrer und Schüler gemeinsam, erst einmal „the Governor, Direct

orate of Education an the Mayor“, sie alle bekamen ein Geschenkpackung Ostereier, was ihnen Frau Brinkmann mit den in Deutschland üblichen Sitten erklärte. Anschließend verließen uns die Schüler und die Lehrer genossen mit ihren Kollegen die von allen Ländern mitgebrachten landesüblichen Spezialitäten zum Mittagessen.
Danach trafen wir wieder mit den Schülern zusammen und fuhren nach Amasya. Dort besichtigten wir ein Gebäude des Sultan Mehmet Olcaytu, die Königsgräber, die in den Felsen unterhalb der Burg gehauen worden waren. Man konnte noch eine Moschee besichtigen, allerdings ohne Schuhe und mit Kopftuch, und nachher gab es Tee, der uns alle gut tat, da es kalt war. Gegen 18.30 Uhr fuhren wir zurück, setzten unterwegs die Schüler ab, die bei ihren Gastfamilien ein Abendessen bekamen, und gingen ebenfalls zum Essen.
Am 23.03. starteten wir um 8.30 Uhr vom Hotel, sammelten die Schüler auf und fuhren nach Samsun. Zuerst wurden wir zu einem Reitstall gebracht, sahen uns dort die Pferde an und einige ritten auch ein paar Runden in der Halle, geführt von einem Pfleger. Wir fuhren auf einen Aussichtshügel, von dem aus man einen schönen Blick auf das Meer hatte. Anschließend ging es in auf ein Schiff, eine Nachbildung des Schiffes, mit dem Mustafa Kemal Atatürk in Samsun angelegt hatte und dort die Bevölkerung nach dem ersten Weltkrieg zum Kampf für eine ungeteilte Türkei aufgerufen hatte. Danach verabschiedeten wir uns auf einem großen Platz in Samsun, den zum Glück auch alle wieder fanden, von den anderen und konnten einkaufen, besichtigen, Kaffe trinken, also tun, was wir wollten.
Gegen 18.30 Uhr gingen wir zum Abendessen, die Schüler waren wie am Vortag von den Eltern abgeholt worden.
Um 7.50 Uhr wurden wir am nächsten Morgen abgeholt und fuhren zur Schule. Frau Brinkmann hielt dort eine Stunde in einer 9. Klasse und erzählte den Schülern auf Englisch einiges über Deutschland, stellte Fragen zu ihrem voausgegangenen Vortrag, deren Beantwortung mit einer Süßigkeit belohnt wurde, aber es bekamen alle etwas Süßes. Dann wurde es für die Schüler schwieriger. Sie lernten ein Lied auf Englisch und Deutsch, das sie dann auf Deutsch singen mussten, wobei Frau Brinkmann die deutschen Worte an die Tafel geschrieben hatte. Unterstützt wurde sie dabei von Isabel und Burcu. Nun gingen alle Lehrer zur Besprechung und Vorbereitung für die nächsten Comenius – Treffen.
Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Vezirköprü und besichtigten einige historische Stätten. In der Schule zurück erfolgte die Präsentation der verschiedenen Länder und des Buches „Oliver Twist“, was ziemlich lange, zu lange, dauerte.
Am Abend veranstalteten die Schüler ihr eigenes Abschiedsessen, ebenso die Lehrer. Nachdem wir um 4 Uhr aufstehen mustten, fiel es bei den Lehrern ziemlich kurz aus.
Unser Flug von Samsun startete um 8.10 Uhr und wir kamen mit einem Zwischenstopp in Istanbul gut um 13.30 Uhr in Stuttgart an, wo der Flughafenzubringerbus auf uns wartete und uns nach Gerhausen brachte. Dort wurden die Schüler von den Eltern abgeholt und die Lehrer fuhren nach Ulm.

Comenius-Treffen in Gerhausen: Europa zu Gast bei Freunden – Dez. 2010

Vom 08.-10. Dezember 2010 waren insgesamt 30 Schüler/-innen und Lehrer/-innen aus fünf verschiedenen europäischen Ländern zu Besuch an unserer Schule im Rahmen des aktuellen Comenius-Projekts „Let´s make books come alive“. Die Gäste wurden von der ganzen Schulgemeinschaft mit einer großen Begrüßungsfeier in der Turnhalle mit viel Applaus begrüßt. Unter dem Klang der Europahymne „Freude schöner Götterfunken“ zogen die fünf Delegationen aus Bulgarien, Litauen, Polen, Spanien und der Türkei feierlich in die Halle ein, ihre Landesflaggen vor sich her tragend. Nach der Begrüßungsansprache des Schulleiters Franz Herre und dem Grußwort des Bürgermeisters Jörg Seibold – beides auf Englisch – wurden von jedem Gastland schöne Bilder der Herkunftsstädte und Landschaften gepaart mit landestypischer Musik präsentiert, wonach sich die Delegationen selbst vorstellen konnten.

Beim anschließenden Warm Up turnten und spielten alle Gäste und Gastgeberschüler gemeinsam in der Turnhalle und hatten viel Spaß, so dass die anfänglichen Hemmschwellen schnell wie fortgeblasen waren.

Zur Verpflegung für unsere Gastlehrer wurde an diesem Tag ein „Buffet der Nationen“ aufgebaut, zu dem alle Delegationen landestypische Köstlichkeiten beitrugen.

Am Nachmittag des ersten Tages fuhren alle nach Ulm zu einer englischsprachigen Stadtführung für die Gastlehrer und zum Schlittschuhlaufen für die Gastschüler. Beides wurde mit dem gemütlichen Begehen des Ulmer Weihnachtsmarkts abgerundet.
Der zweite Tag war gefüllt von einer Ausflugsfahrt zum Mercedes Benz-Museum nach Untertürkheim, gefolgt von einer Führung im barocken Schloss Ludwigsburg und anschließendem Genießen der dortigen vorweihnachtlichen Angebote.

Nachdem an den beiden ersten Tagen Kennenlernen von Land und Leuten im Vordergrund stand, wurde der dritte Tag ganz der inhaltlichen und interkulturellen Arbeit gewidmet. In der ersten Schulstunde konnten alle 16 Gastlehrer in unseren Klassen Gastunterricht auf Englisch halten, während die Gastschüler den ganzen Vormittag mit ihren Gastgeberschülern den deutschen Unterricht besuchten.

Die Gastlehrer trafen sich wieder zum internationalen Workshop, um das Thema Leseförderung unter der Fragestellung „Wie können wir unsere Schüler zum Lesen von Büchern motivieren?“ zu bearbeiten. Es war sehr spannend auszutauschen, welche ähnlichen Probleme und kreativen Herangehensweisen es in den verschiedenen Ländern und Schulsystemen dazu gibt. In der zweiten Hälfte des Vormittags wurde das nächste Treffen im März 2011 in der Türkei vorbereitet. Eine Delegation unserer Schule wird auch dort dabei sein.

Am Freitagnachmittag präsentierten im Foyer unserer Schule alle Länderdelegationen ein Buch aus deren nationaler Literatur, was in den letzten Monaten mit Fiebereifer vorbereitet wurde. Zwei Schüler aus Spanien präsentierten den kreativen Entstehungsprozess des schwungvollen Logos dieses Comenius-Projekts. Die litauischen Schülerinnen kamen in Landestracht und sangen mehrere wunderschöne Heimatlieder.

Die Gäste aus der Türkei führten einen freudigen Volkstanz auf und luden alle Anwesenden zum Mittanzen ein. Die Bulgarinnen präsentierten die sehr eindrückliche Geschichte ihres Volkes und zeigten Filmaufzeichnungen von sportlichen Höchstleistungen der anwesenden Schülerinnen im Ausdruckstanz.

Aus Polen wurde wichtige nationale Literatur mit ihrer Bedeutung für das Volk vorgestellt.

Die deutschen Schüler der Klasse 9b gaben die Uraufführung des an unserer Schule auf Englisch geschriebenen Theaterstücks „The beautiful Lau“ zum Besten, welches in monatelanger Vorarbeit unter der Leitung der Kolleginnen Heike Brinkmann und Inge Lautz und mit tatkräftiger Unterstützung der Theaterpädagogin und ehemaligen Kollegin Ingrid Vollmer erarbeitet werden konnte.

Der ganze Nachmittag stand unter dem Zeichen des Kennenlernens der Kulturen und der Geselligkeit und wurde von Frau Brinkmann gekonnt auf Englisch moderiert. Es war sehr schön zu erleben, wie sich die Gastschüler und Gastgeberschüler bereits nach drei Tagen völlig zwanglos und zur Not mit Händen und Füßen unterhielten und viel gemeinsam lachten und Spaß an der Begegnung hatten.
Der letzte Abend wurde mit einem selbst organisierten Fest für die Schüler und einem gemeinsamen Abendessen für die Lehrer sehr festlich begangen. Bevor alle Delegationen sich mit Bus und Flugzeug wieder auf den Weg in ihre Heimatländer machten, mussten die Gastlehrer beim Abschlussabend noch das Lied „Auf der Mauer, auf der Lauer…“ in heiterer Runde singen lernen.

Bericht vom Comenius-Planungstreffen 22.-26.10.2010 in Varna/Bulgarien

Zum ersten Planungstreffen des neuen Projekts reisten 15 Lehrkräfte und Mitglieder der Schulleitungen von allen sechs Schulen vom 22.-26.10.2010 nach Varna, einer traditionsreichen Handels- und Hafenstadt an der Schwarzmeerküste Bulgariens, die zu antiken Zeiten den stolzen Namen Odessa trug. Dort standen das wechselseitige Kennenlernen, die Feinplanung der weiteren Treffen mit Schüler/-innen und das Entdecken des Gastgeberlands im Vordergrund. Die sechs Nationen und Schulen werden in den kommenden zwei Schuljahren der Reihe nach von wechselnden Abordnungen von Lehrkräften und Schüler/-innen gemeinsam besucht.
Beim “Icebreaking Meeting” am ersten Tag wurden die verschiedenen Länder und Schulen von den Delegationen überblickartig präsentiert. Zur anschließenden “Cocktail Party” steuerte jede Nation typische Nahrungsmittel und Getränke bei, so dass jeder Geschmack auf seine Kosten kam. Der spätere Besuch beim archäologischen Museum der Stadt brachte neben dem Bestaunen faszinierender Gold- und Keramikschätze die Erkenntnis hervor, auf dem Gebiet des heutigen Bulgariens sind menschliche Überreste von 5000 v. Chr. nachweisbar, 1000 Jahre älter als die ägyptische Kultur. Zwischen den facettenreichen Programmpunkten fanden zahllose internationale Gespräche und Diskussionen statt, beispielsweise zu Vorurteilen zwischen den Völkern oder zum Umgang mit kulturellen Unterschieden in den Schulen wie Kopftüchern …
Ein weiterer Höhepunkt war die Ausflugsfahrt zu der uralten und heute sehr touristisch geprägten Halbinselstadt Nessebar, früherer Sitz eines orthodoxen Metropoliten (vgl. Bischof) und ehemals von Römern, Griechen, Türken und anderen Völkern hart umkämpfte und wunderschöne Hafenstadt mit kilometerlangen weißen Sandstränden. Ein gemeinsames Mittagessen im einheimischen Fischrestaurant mit Meerblick durfte selbstverständlich nicht fehlen.
Der Besuch der Sportschule “Georgi Benkovski” in Varna hinterließ viele bleibenden Eindrücke: Den ruhmreichen Erfolgen ehemaliger Schüler/-innen ist die “Wall of Glory” gewidmet, ebenso gibt es eine Ausstellung zu den wichtigen Lebensstationen des Namensgebers der Schule. In einer mit Teppichboden edel gedämpften Empfangshalle sind alle Preise und Erfolge der Schule aus den letzten Jahrzehnten dauerhaft ausgestellt, dabei ist die weiß-grün-rote bulgarische Landesflagge stets mit der Europaflagge gepaart. Im sehr aufgeräumten und freundlichen Lehrerzimmer laden lockere Tischgruppen, Sofas und ein Wasserspender zum Verbleiben und zum Austausch ein. Der Gedenktag an einen verstorbenen Kollegen wird mit einem gemeinsamen Pausenvesper begangen. Im Rektorat sind auf einem einzigen Bildschirm die Aufnahmen von Überwachungskameras in allen Klassenzimmern gleichzeitig zu sehen, während eine Sofasitzgruppe, ein weiterer Wasserspender und die Klimaanlage vom Umgang mit den 40º C übersteigenden Temperaturen im Sommer erzählen.
In mehrstündigen Sitzungen werden die zeitliche Abfolge der Treffen in den sechs Ländern und organisatorische Details diskutiert und vereinbart. Mit der Fragestellung “Warum möchten Kinder und Jugendliche keine Bücher mehr lesen?” wird der inhaltliche Fokus auf das Leitthema “Let´s make books come alive” gelenkt. Die verschiedenen didaktischen Ansätze und Versuche der beteiligten Länder und Schulen, Jugendliche zum Lesen von Büchern zu ermutigen, werden berichtet, weiterentwickelt und in die weitere inhaltliche Planung der Treffen als Bausteine integriert.
Zum “Farewell Dinner” trifft sich die gesamte Planungsgruppe zum erlesenen Menü aus bulgarischen Spezialitäten in einem ehemals olympischen Restaurant im Herzen Varnas, bevor sich nach und nach alle Teilnehmer/-innen wieder auf die Heimreise machen, um die frohe Botschaft der kommenden Ländertreffen und die Begeisterung für den internationalen Austausch nach Hause zu tragen in die Gemeinschaft der Kollegien und Schülerschaften an den Heimatschulen. Das erste Treffen wird vom 07.-11.12.2010 bei uns in Blaubeuren und Gerhausen stattfinden. Einmal mehr wird die ganze Stadt durch unsere Realschule für ein paar Tage mit einer lebendigen Vielfalt europäischer Bürger bevölkert werden. Wohl dem, der an diesem bunten Erlebnis teilhaben darf.

Frau Brinkmann, Herr Autenrieth, Herr Langer

Die Partnerschule in Varna: Sports School Georgi Benkovski Varna/Bulgarien

In großer Runde wurden die inhaltlichen und organisatorischen Details der wechselseitigen Besuche auf Englisch geklärt

Alle 15 Lehrkräfte aus Bulgarien, Litauen, Polen, Spanien, Türkei und Deutschland in der Empfangshalle der Schule
Die deutsche Karl-Spohn-Delegation
bei der Arbeit

Herrliche Ausblicke in Bulgarien
Kennenlernen von Land und Leuten bei der Ausflugsfahrt nach Nessebar am Schwarzen Meer

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Unser erstes Comenius Projekt: „News around the world“
Von 2008 – 2010 hat die Karl-Spohn-Realschule mit dem Projekt „News around the world – creating a newspaper in the different countries“ zum ersten Mal und mit großem Erfolg am „COMENIUS-Programm“ der Europäischen Union teilgenommen.
Hier folgen nun Berichte und Arbeitsergebnisse dieses ersten Projekts.

„The little people of Cardiokwikland“
„The little people of Cardiokwikland“ ist die Fortsetzungsgeschichte, die im Rahmen des Comeniusprojektes 2008-2010 entstand. Die Schülerinnen und Schüler des jeweils Gastgebenden Landes schrieben die Geschichte für die anderen Partner weiter. Begonnen von Grundschülern aus Belgien, beendet von Jugendlichen aus Italien versuchen die Kinder gemeinsam eine Lösung für die Umweltverschmutzung und drohende Zerstörung unserer Erde zu finden.

Hier können Sie die Fortsetzungsgeschichte im pdf-Format nachlesen:
The little people of Cardiokwikland – Teil 1
The little people of Cardiokwikland – Teil 2

Hier ist die Story in einer Bildergeschichte dargestellt:
Bildergeschichte „The little people of Cardiokwikland“ (pdf-Format, 22MB!)

News around the world
Im Rahmen des Comeniusprojektes 2008-2010 erstellten unsere Schüler insgesamt sechs Ausgaben der Zeitung „News around the World“. Jede Partnerschule arbeitete zu bestimmten Themen ihre Artikel aus, stellte sie zusammen und brachte diese beim nächsten Austausch mit.

Hier sind vier Zeitungen zu sehen, die von Schülerinnen und Schülern der Karl-Spohn-Realschule verfasst wurden:
News (our school)
News (art and music)
News (food and drink)
News (communication and media)

Bericht vom Besuch in Taranto – Mai 2010

Am 13.05.2010 ging es für vier Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 8 b und für vier Lehrerinnen und Lehrer der Karl-Spohn-Realschule los.
Aufgeregt warteten wir. Wir wurden pünktlich um 7:30 Uhr von einem Airport-Shuttle-Bus abgeholt. Nachdem die Koffer mit den sehr schweren Gastgeschenken (Steinkrüge) gefüllt waren, wurden sie beim Schalter abgegeben (Frau Brinkmann und Frau Sing nutzten das Maximalgewicht von 20 kg pro Koffer fast aus). Zum Glück, das schwerste Gebäckstück waren wir los.
Dann konnten wir durch die Personenkontrolle gehen und alle haben es ohne einen „Pieps“ geschafft. Nach einem kurzen Aufenthalt kam dann auch schon unser Flugzeug.
Ein paar Minuten später waren wir auf dem Weg nach Süditalien (Flughafen Bari). Die Zeit im Flugzeug ging sehr schnell vorbei. Erst das Kribbeln beim Start, dann gab es ein Vesperbrot und Getränke und schließlich noch eine Frau Sing, die sich als Stewardess am Getränkewagen versuchte. Die Landung klappte perfekt. Bereits auf der Flugzeugtreppe wurden die Sonnenbrillen aufgesetzt und die dicken Pullover ausgezogen. Endlich: Sonne pur!
Nachdem wir die Koffer hatten, fuhren wir in einem kleinen Bus nach Taranto. Nach 1 ½ Stunden Fahrt wurden wir sehr herzlich am Hotel Daniela von Luciana und den süditalienischen Schülern und Eltern empfangen. Da man sich bereits kannte, war es umso herzlicher und man freute sich sehr auf die kommenden gemeinsamen Tage.
Die Lehrer verabschiedeten sich von ihren Schülern und wünschten ihnen viel Spaß und erlebnisreiche Erfahrungen mit ihren „neuen Familien“.
Bis abends waren dann alle Comenius Partner zusammengekommen. Belgien, Türkei, Sizilien, Süditalien und Deutschland. Bei einem gemeinsamen Abendessen, bei welchem die vielfältigen und sehr leckeren Spezialitäten aufgetischt wurden, feierten wir das Wiedersehen.
Bei herrlichem Wetter trafen wir uns am nächsten Tag in der Schule „Leonardo Sciascia“ (Aussprache „Schascha“). Jede Nation stellte sich zu ihrer jeweiligen Flagge, welche von süditalienischen Schülern getragen wurde. Danach erfolgte der gemeinsame Einmarsch in die sehr schöne und freundlich aussehende Schule. Bei Musik wurden wir von den einheimischen Schülern und Lehrer mit tosendem Applaus willkommen geheißen. In der Halle wurden wir dann mit verschiedenen Einlagen, wie Tanz und Gesang, begrüßt. Sogar die Nationalhymnen wurden auf der jeweiligen Landessprache von den Gastgebern gesungen. Danach wurden den Lehrern die Schulen, der Unterricht sowie der Kindergarten gezeigt. Immer wieder zeigten die Kinder kulturelle Dinge, von selbstgemachten Nudeln bis zu Volkstänzen.
Anschließend wurden wir alle von einem Bus an der Schule abgeholt und es ging in die Stadtmitte von Taranto.
Hier haben wir als erstes das Museum „Marta“, das archäologische Nationalmuseum, besichtigt. Taranto stand immer im Mittelpunkt der gesamten Ausstellung. Anhand der Funde, die nach Herkunft oder Fundort zum Gebiet der Stadt gehören, zeigte sich ihre Geschichte, Entwicklung und Kultur.
Danach stand eine Stadtführung an. Taranto, das auch die „Stadt der zwei Meere“ genannt wird, wird ins kleine Meer (Mar Piccolo) und ins große Meer (Mar Grande) unterteilt. Von einer Drehbrücke aus konnten wir das sehr gut begutachten und auch das bekannte Castello Aragonese (eine Burg, welche unter anderem zur Verteidigung oder mal als Gefängnis diente) bewundern.
Anschließend wurden wir vom Bürgermeister im Rathaus begrüßt. Danach führte man uns durch die historische Altstadt. Hier haben wir unter anderem die St. Domenico Kirche sowie den St. Cataldo Dom gesehen. Ganz beeindruckt waren wir von den kleinen, engen und verwinkelten Gassen, die etwas Geheimnisvolles an sich hatten. Schließlich ging es am Hafen zurück zur Einkaufsstraße. Und was in Italien nicht fehlen darf ist „Shopping“.
Am nächsten Tag trafen wir uns wieder in der Schule mit unseren Schüler. Auf dem heutigen Programm stand ein ganztägiger Ausflug, bei wunderschönem Wetter. Nach einer längeren Busfahrt waren wir in Castellana Grotte (in der Provinz Bari). Hier haben wir eine wunderschöne Höhle mit englischer Führung besichtigt.
Zuerst mussten wir ca. 80 m treppab steigen. Hier bot sich für uns ein herrliches Bild. Wir standen ca. 100 m unter einem riesigen Loch (welches vor der Entdeckung der Höhle als Müllhalde diente). Die Vorhöhle war von Moosen, Farnen und anderen Pflanzenarten bewachsen. Dann ging es endgültig in die Tiefen der Höhle.
Nach dem Höhlenbesuch hatten wir noch Zeit Souvenirs für unsere Lieben zu Hause zu kaufen. Neben Pasta gab es auch noch verschiedene Soßen und natürlich italienische Kekse. Danach fuhren wir mit dem Bus in das Dorf Alberobello. Hier konnten wir dann unsere Lunchpakete genießen. Einige lernten beim Essen der Lasagne auch mal ohne Messer klarzukommen. Aber mit der richtigen Technik und einer Packung Geduld wurde schließlich jeder satt.
Dann erfuhren wir bei der Führung einiges über Alberobello. Die Stadt ist vor allem durch ihre Kegelbauten (Trulli) (Einzahl Trullo) berühmt, die nach der Bauweise der Hirten in dieser Gegend gehäuft entstanden, weil sie nicht als richtige Häuser angesehen wurden und darum steuerfrei waren. In Alberobello bestehen ganze Stadtteile aus Trulli, sogar die Kirche. Dann war noch Zeit, sich die einzelnen Trulli anzuschauen. Da bestimmte Gassen für Touristen ausgelegt sind, konnte man sogar das eine oder andere Trullo von innen begutachten. Zeit zum Shopping bestand natürlich wieder.
Nachdem wir Alberobello besichtigt hatten, fuhren wir noch die nach Martina Franca. Typisch für dieses Städtchen war, dass die Häuser immer mehr als drei Stockwerke haben. Charakteristisch für die Altstadt sind die engen eckigen Straßen, Sackgassen und versteckte Straßen: ein echtes städtisches Labyrinth. Dies hatte wohl einen zweifachen Vorteil: bei feindlicher Invasion war es ein Mittel, um Zeit während einer eventuellen Flucht zu gewinnen, oder den Feind in Hinterhalte zu locken.
Danach fuhren wir wieder zurück nach Taranto. Am Samstag stand erst einmal die Evaluation auf dem Programm. Dann hatten wir noch Zeit die Zeitungen von den anderen Schulen anzuschauen und zu lesen. Unter anderem wurden Bilder von den bisherigen Treffen in der Zeitung verewigt. Es waren einige schöne Schnappschüsse zu sehen.
Anschließend gingen wir in die Schulhalle, in welcher ein buntes Programm auf uns wartete. Hier wurde musiziert, getanzt und Theater gespielt. Schön war, dass sich ganz unterschiedliche Klassenstufen beteiligt haben. Auch wir, aus Deutschland, haben ein Lied zum Programm beigetragen „Muss i denn, muss i denn…“. Wichtig war, dass es typisch schwäbisch war.
Nach einer kleinen Pause wurden wir dann mit einem Bus nach Taranto gefahren. Bevor es mit der Schifffahrt losging, konnten wir uns noch unser Lunchpaket schmecken lassen. Dann konnten wir vom Schiff aus nochmals einige Sehenswürdigkeiten von Taranto anschauen. Überwiegend fuhren wir im „kleinen Meer“, was aufgrund des Wellengangs (An diesem Tag war leider nicht so gutes Wetter, es regnete zwar nicht, aber es war stürmisch.) auch für den einen oder anderen besser war. Allerdings wollte uns der Kapitän den Wellengang im „großen Meer“ nicht vorenthalten und gab uns deshalb eine kleine Kostprobe. Die meisten waren aber nach dem Wellenritt froh, wieder im mar picollo zu sein. Nach der Rundfahrt fuhren wir wieder zurück zur Schule und konnten den Samstagnachmittag frei gestalten.
Am Abend trafen sich die Lehrer zu einem großen Abendessen. Es gab wieder die unterschiedlichsten italienischen Spezialitäten, welche alle sehr lecker geschmeckt haben. Es war eine sehr schöne und entspannte Atmosphäre. Auch die Schüler trafen sich mit den Gasteltern zum Pizzaessen und zur anschließenden Party (mehr wird nicht verraten).
Am Sonntag mussten wir dann leider Abschied nehmen, welcher allen sehr schwer gefallen ist. Freuen konnte man sich auf ein Wiedersehen, das die Schüler bereits für die Sommerferien vereinbart hatten. Um 17:00 Uhr landeten wir am Flughafen in Stuttgart und mussten leider feststellen, dass das Wetter noch genauso schlecht und kalt war wie am Tag unserer Abreise. Herzlich wurden wir dann um ca. 19:00 Uhr von unseren Familien an der Karl-Spohn-Realschule empfangen. (Si)

Europa zu Gast in Gerhausen – Oktober 2009

Die Redakteure der Zeitung „News around the world“ kommen aus der Türkei, Italien, Belgien und Deutschland – und viele von ihnen waren vom 14. bis zum 18. Oktober zu Gast an der Karl-Spohn-Realschule. Jede der teilnehmenden Schulen erstellt 4 Seiten, die bei der jeweils nächsten „Mobilität“ – so heißen die Zusammenkünfte der Schulen – ausgetauscht werden. Beim Treffen in Gerhausen ging es dabei um Kunst, Musik, Tanz und Sport. Ziel des von der EU finanzierten COMENIUS-Programms ist es, Lehrern und Schülern die Möglichkeit zu schaffen, andere Sprachen, Kulturen und Schulsysteme kennen zu lernen und so gängige Vorurteile abbauen zu helfen. Ein nicht ganz unwesentlicher Faktor sind auch die weit über das COMENIUS-Programm hinaus reichenden Freundschaften zwischen den Schülern, aber auch zwischen den Lehrerkollegien. So beabsichtigt die Karl-Spohn-Realschule zum Beispiel, mit der Schule in Taranto in Süditalien im Anschluss an das im kommenden Jahr auslaufende COMENIUS-Projekt gemeinsam an einem weiteren COMENIUS-Projekt teilzunehmen.
Besonders lebendig wurde Europa beim Kulturprogramm am Freitagnachmittag in der Schule, bei dem ein weiterer Teil des Stückes „The little People of Cardiokwikland“ aufgeführt wurde – in der Konversationssprache Englisch. Deutlich wurde dabei auch die Spanne dessen, was kulturell in den einzelnen Schulen vermittelt wird: So waren ebenso italienische und türkische Volkstänze zu sehen wie auch Schülerinnen, die amerikanische Popsongs vortrugen oder auch ein ganzes Blasorchester – unsere Bläserklasse. Absolutes Highlight des Austauschs war – zumindest für die Kinder aus Süditalien und der Türkei – die Fahrt am Samstag nach Neuschwanstein: Nicht wegen des Märchenschlosses, sondern wegen des Schnees, der in dicken Flocken den ganzen Tag fiel und den viele zum ersten Mal erleben konnten. Fahrten nach Ulm, ein Empfang beim Bürgermeister, das Blautopfbähnle, ein Sportnachmittag sowie gemeinsame Mahlzeiten rundeten das Programm ab. Die letzte Mobilität findet im Mai 2010 in Taranto in Süditalien statt.

Bericht vom Besuch in Izmir – März 2009

Das Comenius-Programm der Europäischen Union hat zum Ziel, Schulen in Europa durch gemeinsame Projekte näher aneinander zu binden und so den Austausch zwischen den Kulturen zu intensivieren. Die Karl-Spohn-Realschule nimmt daran seit dem Beginn des laufenden Schuljahres teil und Anfang März zur zweiten „Mobilität“ in die Türkei. Am Mittwoch, den 04.03.2009 starteten vier Schüler und drei Lehrer – Frau Brinkmann, unsere COMENIUSKoordinatorin, Frau Lautz und Herr Bergmann sowie 4 Schüler der Karl-Spohn- Realschule zur zweiten Comenius-Mobilität nach Izmir (Türkei).
Um 7.45 Uhr fuhren sie mit einem Bus nach München zum Flughafen, kurz nach 12 Uhr ging der Flug in die Türkei. In Izmir wurde die Gerhauser Delegation von den türkischen Kollegen am Flughafen mit einem Bus abgeholt, die Schüler kamen in die Gastfamilien, die Lehrer in das Lehrerhotel. Neben der Gerhauser Reisegruppe waren noch Lehrer aus den Partnerschulen in Belgien, Sizilien und Süditalien in Izmir, aber die Karl-Spohn-Realschule war die
einzige Schule, die mit Schülern vertreten war.
Am Donnerstag gingen dann alle in die türkische Schule, die „Hasan Pinarcali Primary School“, einer Grundschule, die in der Türkei aber von der ersten bis zur achten Klasse geht. Die Schüler der KSR waren mit den Kindern der Familien, bei denen sie wohnten, in den verschiedenen Klassen, während die Lehrer die Klassenzimmer und Fachräume besichtigten. Da das Thema dieses Treffens „food and drink“ lautete, brachten alle Lehrer Spezialitäten aus ihren Ländern mit. Nachmittags wurde eine andere Schule besucht. Dort tanzten kleine „Ballerinas“, führten ältere Schülerinnen Tänze nach moderneren Klängen vor und die Turner zeigten, was sie alles am Kasten können. Am Freitag trafen sich alle wieder in der Schule und sahen die Fortsetzung eines Stückes, das beim ersten Treffen in Brüssel gestartet worden war. Gegen 12 Uhr fuhren Gäste und Gastgeber in einen anderen Stadtteil von Izmir und besuchten das neue archäologische Museum. Am Samstag frühstückten alle gemeinsam im Lehrerhotel, dann fuhren sie nach Ephesus zu den Ausgrabungen. Nach dem Mittagessen besichtigten alle das „Haus der Jungfrau Maria“.
Dort soll sie ihren Lebensabend verbracht haben. Anschließend besichtigte die Gruppe noch ein Dorf, in dem vor der Umsiedlung Griechen gelebt haben. Am Sonntag fuhren die Gerhauser um 14 Uhr zum Flughafen, um 16.35 Uhr startete der Rückflug, um 18.30 Uhr landeten alle in München und fuhren mit dem Bus zurück an die Schule.
Die Familien, bei denen die Schüler untergebracht waren, bemühten sich sehr um diese und beschenkten sie so,dass sie ihre Koffer kaum mehr schließen konnten. In dieser Woche fliegen Frau Brinkmann, Frau Koch und Herr Herre mit 4 Schülern zur nächsten „Mobilität“ nach Sizilien.

Erste Annäherungsversuche der deutschen Schüler und ihrer türkischen Gastgeber.

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