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TOPe – ThemenOrientierte Projekte

Bitte beachten:
Die TOPe sind Teil des Bildungsplans 2004 – werden also nur noch in Klassen unterrichtet, die mit diesem Bildungsplan ihren Abschluss bei uns machen.

Gültig im Schuljahr 2016/17 für die 7., 8., 9. und 10. Klassen unserer Schule

Die „Themenorientierten Projekte“ sind ein wesentlicher Bestandteil des Profils der Realschulen in Baden-Württemberg. Sie bilden neben den Fächern und Fächerverbünden eine eigene Unterrichtskategorie. Die Schülerinnen und Schüler erhalten von praktischen Arbeiten über soziale Erfahrungen bis hin zu Einblicken in die Berufs- und Arbeitswelt vielfältige Lernchancen. So wird die Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler erweitert und ihnen eine nachhaltige Hilfestellung für Lebensplanung und berufliche Orientierung geboten.

Klicken Sie auf die Links, um mehr über die einzelnen TOPe zu erfahren.

Im Themenorientierten Projekt „Technisches Arbeiten“ erleben die Schülerinnen und Schüler bei der Herstellung von Gegenständen die Freude am praktischen Arbeiten.
Sie begegnen beim Umgang mit verschiedenen Werkstoffen, Werkzeugen, Maschinen und elektronischen Bauteilen elementaren technischen Sachverhalten.
Das Einbringen eigener Ideen und deren Umsetzung begünstigt die Entwicklung der Kreativität und fördert gleichzeitig die Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit und das Durchhaltevermögen der Schülerinnen und Schüler.

Sehr geehrte Eltern, liebe Schüler/innen der Klassenstufe 8,

der Bildungsplan fordert, dass alle Schüler/innen der Realschule während ihrer Schulzeit das Themenorientierte Projekt Soziales Engagement (kurz: TOP SE) absolvieren.
An der KSR liegt der Schwerpunkt der Durchführung in der 8. Klasse.
Die Schüler/innen wählen eine soziale Einrichtung und bewerben sich dort möglichst eigenständig. Das Praktikum muss 25 Stunden umfassen. Der Praktikumszeitraum sollte nicht vor den Weihnachtsferien beginnen und spätestens in der ersten Woche nach den Osterferien enden. Den Schüler/innen stehen in der ersten Woche nach den Osterferien vier SE-Tage zur Verfügung, so kann das Praktikum kompakt durchgeführt werden (während dieser Zeit findet kein regulärer Unterricht statt). Wenn Schüler/innen bereits vor den SE-Tagen ihr Praktikum beendet haben, so können sie diese Zeit nutzen und an ihrer Projektmappe arbeiten.

TOP SE umfasst 3 Projektphasen:

Vorbereitungsphase: Der Begriff „Soziales Engagement“ wird definiert. Im Unterricht (Religion/ Ethik/ Deutsch) werden ethische, religiöse und gesellschaftliche Maßstäbe für soziales Handeln erarbeitet, diskutiert und vermittelt. Ein „SE-Intensivkurs“ (mit theoretischen und praktischen Elementen) findet in einer der Wochen nach den Herbstferien statt (anstelle des regulären Unterrichts).

Durchführungsphase (Weihnachtsferien bis Osterferien): Die Schüler/innen leisten einen Arbeitseinsatz von mindestens 25 Stunden in einer sozialen Einrichtung (während der Schulzeit / am Wochenende / in den Ferien / in der Projektwoche, … je nach Absprache mit der Einrichtung).

Auswertungs- und Präsentationsphase: Die Schüler/innen müssen ihr TOP SE in einer Mappe dokumentieren (Kriterien werden in der Vorbereitungsphase besprochen. Der Abgabetermin für die Projektmappe wird im Unterricht bekannt gegeben). Die Projektmappe, die Rückmeldung der sozialen Einrichtung und die neuen Erfahrungen werden reflektiert und bewertet. Das Reflexionsgespräch wird im Juni abgehalten.

Die Teilnahme am TOP SE wird am Schuljahresende durch ein Testat bestätigt. Dabei wird die Art der Tätigkeit kurz beschrieben, außerdem wird der Grad des Erfolges verbal und in Form einer Note bescheinigt.
Dieses Engagement stellt kein Beschäftigungsverhältnis dar, deshalb erhalten die Schüler/innen keine Entlohnung. Für die Zeit des Einsatzes gilt der gesetzliche Unfallversicherungsschutz. Jede/r Schüler/in hat eine Zusatzversicherung beim Württembergischen Gemeindeversicherungsverband abzuschließen, mit der Personen- und Sachschäden (bis 1 000 000 €) sowie Vermögensschäden (bis 10 000 €) abgedeckt sind. Eventuelle Kosten für das Fahrgeld müssen von den Eltern getragen werden.
Für Schüler/innen, die während der Erkundung mit offenen Lebensmitteln in Berührung kommen werden, ist eine Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz durch den Arzt des Gesundheitsamtes notwendig. Die Kosten dafür in Höhe von 10 € müssen selbst getragen werden.

Wir wünschen den Schüler/innen der Klasse 8, dass sie bei ihrer Arbeit an dem Projekt zahlreiche gute und alltagsrelevante Erfahrungen machen können.

TOP SE im Schuljahr 2017/18

Zum letzten Mal wurde das themenorientierte Projekt mit dem Schwerpunkt „soziales Engagement“ in den 8. Klassen durchgeführt. Im neuen Bildungsplan ist dieses Projekt nicht mehr enthalten.

Die Schüler/innen erhielten Einblicke in die Bereiche: Kinder, Senioren, Menschen mit Behinderungen und Krankenpflege. In einer Intensivwoche wurden mit der halben Klasse theoretische und praktische Grundlagen erarbeitet. Außerdem besuchten die Schüler/innen jeweils eine Einrichtung mit älteren Menschen und eine Einrichtung mit Menschen, die teilweise eingeschränkt sind. Wertvolle Erfahrungen wurden gesammelt, und der Mut selbst sozial aktiv zu werden und eigene soziale Fähigkeiten auszubilden wurden gefördert.

Die Jugendlichen fanden anschließend eigenständig einen Praktikumsplatz und arbeiteten mindestens 25 Stunden ehrenamtlich um anderen Menschen zu helfen. So konnten persönliche Stärken wahrgenommen werden.

Wir danken allen umliegenden, sozialen Einrichtungen ganz herzlich, die unsere Schüler/innen über die letzten Jahre mit offenen Händen aufgenommen haben und damit am Gelingen dieses Projekts maßgeblich beteiligt waren.

„Eine immer komplexer werdende Lebens-, Berufs- und Arbeitswelt verlangt von den Absolventinnen und Absolventen der Realschule fundierte Fachkompetenz ebenso wie methodische, soziale und personale Kompetenzen. Diese nachhaltig zu fördern ist das zentrale Anliegen des TOP´s Wirtschaften, Verwalten und Recht, das seit 1996/97 an den Realschule erprobt und 2001/02 flächendeckend eingeführt wurde. Damit ist WVR das „älteste“ unter den TOPen.
Schülerinnen und Schüler erlangen im TOP WVR Einsichten in die Bedeutung der arbeitsteiligen Wirtschaft, in Organisationsabläufe und Verwaltungstätigkeiten sowie die dazu gehörigen rechtlichen Rahmenbedingungen. Sie arbeiten nach der Projektmethode an einem selbst gewählten Thema, planen das Projekt, führen es durch und präsentieren es, evaluieren den Prozess und das Ergebnis.
Der projektorientierte Ansatz von WVR verändert die Schüler- und Lehrerrolle. Lehrerinnen und Lehrer sind in erster Linie Berater, Moderatoren und Koordinatoren, weniger Wissensvermittler. Schülerinnen und Schüler sind gleichberechtigte Partner.
Die Öffnung von Schule ist ein zentrales Anliegen des TOP´s WVR. Kontakte zur örtlichen Wirtschaft, die Zusammenarbeit mit Institutionen des Verwaltungs- und Rechtswesens und sozialen Institutionen ermöglicht Einblicke in die Realität und die Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt. TOP WVR ist ein zweistündiges „Klammer“-Fach, d.h. die benötigten Stunden entstammen dem Kontingent anderer Fächer.
Ein Testat, das dem Zeugnis beigelegt wird, informiert über das Projekt und die individuell erbrachten Leistungen.“

Quelle: http://lbsneu.schule-bw.de/schularten/realschule/top/wvr

Beispiel für WVR-Projekte an unserer Schule:

Kino und Cocktails – 08.05.2015

(Angelina Deutsch und Marie Steeb 7c)

Kinoabend 7CUm 14:00 Uhr trafen wir uns alle im Klassenzimmer. Nach ein paar Minuten fingen wir schon mit dem Aufbau an. Zuerst mussten wir alle Tische aus dem Klassenzimmer, indem wir unseren Kinoabend veranstalteten, tragen und es aufräumen. Währenddessen machten die Anderen das Essen und bauten die Stände auf. Als wir fertig waren halfen alle beim Dekorieren der Stände und des Untergeschosses. Um ca. 15:45 Uhr kamen schon die ersten Gäste und bedienten sich reichlich an dem Cocktail- und Essensstand. Nachdem ersten Film überreichten wir der Klasse, von denen die meisten Schüler da waren, einen kleinen Preis. Danach bereiteten wir das Zimmer für die nächsten Gäste vor. Bei der zweiten Vorführung kamen zwar mehr Leute aber leider auch nicht so viele wie wir uns erhofft hatten. Dafür kauften sie aber viel an dem Essens- und Cocktailstand. Während dem zweiten Film fingen wir schon langsam an aufzuräumen. Als der Film zu Ende war übergaben wir den Preis und bedankten uns bei den Gästen. Nachdem alle Gäste weg waren fingen wir an das Klassenzimmer wieder in Ordnung zu bringen und die Stände abzubauen. Als wir alles aufgeräumt haben machten wir noch Gruppenfotos. Alles in einem war es ein schöner Abend.

Herstellung und Vermarktung des Puzzles „Blaubeuren in 1000 Teilen“ mit Gründung der Schülerfirma „Puzzletopf“

Das WVR-Projekt steht für „Wirtschaft, Verwalten, Recht“
und ist ein so genanntes Themenorientiertes-Projekt, das alle Realschulklassen im Laufe ihrer Schulzeit absolvieren müssen.
Das Projekt findet an unserer Schule in Klassenstufe 7 statt. Ziel ist es, ein Produkt selbst herzustellen und möglichst gewinnbringend zu verkaufen. Den Schülern soll damit ein
erster Einblick in die Wirtschafts- und Berufswelt gegeben werden.
Die Schüler müssen sich zu Beginn des Schuljahres für ein Projekt entscheiden und werden dann von den Klassen- und Fachlehrern bei der Durchführung begleitet. Die Klasse 7a der Karl-Spohn-Realschule stellt sich hierfür einer besonderen Herausforderung: Sie hat sich dazu entschieden ein Puzzle selbst zu entwerfen und herzustellen. Zu diesem Zweck hat
die Klasse die Schülerfirma „Puzzletopf“ gegründet.
Der Name setzt sich zusammen aus dem Produkt Puzzle und Blaubeurens bekanntester Sehenswürdigkeit, dem Blautopf.
Die Projektidee wurde vom stellvertretenden Schulleiter Herrn Langer und der Klassenlehrerin Frau Marquetand angeregt und von den Schülern begeistert aufgenommen. Daher liegt es nahe, dass diese Lehrer die Schüler während des Projekts begleiten und unterstützen.
Die Schüler haben die Möglichkeit während des regulären Unterrichts am Projekt zu arbeiten, merkten jedoch bald, dass je nach anfallenden Aufgaben auch zusätzliches Engagement erforderlich war – manchmal auch an einem freien Nachmittag.
Ein entscheidender Motivationsfaktor war dabei sicherlich auch die Aussicht darauf, mithilfe des anfallenden Gewinns das diesjährige Schullandheim in Kössen, Österreich mitzufinanzieren. Die Schüler haben die Möglichkeit sich durch das erwirtschaftete Geld Zusatzangebote für das Schullandheim selbst zu finanzieren.

Dabei stand jedoch keineswegs schon zu Beginn des Schuljahres das Puzzleprojekt als Favorit an erster Stelle, sondern zunächst das Vorhaben ein Fußballturnier zu organisieren oder auch die Idee einen Kinoabend für die Schüler der Karl-Spohn-Realschule zu veranstalten. Als die Klasse dann jedoch durch Herrn Langer von dem Puzzleprojekt erfuhr, wurden die einzelnen Vorhaben noch einmal gegeneinander abgewogen. So wurden alle Vor- und Nachteile durchdacht. Manch ein Schüler musste sich schweren Herzens von seinem heiß geliebten Fußball verabschieden, andere wiederum von der Möglichkeit durch Popcornverkauf und tolle Filme anderen Schülern einen tollen Abend zu gestalten. Am Ende siegten die Argumente für das Puzzle, beispielsweise konnten die Schüler sich entsprechend ihrer eigenen Interessen in die einzelnen Gruppen bzw. Abteilungen der Schülerfirma aufteilen, sodass jedem die Chance eröffnet wurde seine Talente mit einzubringen. Ein weiterer Grund war sicherlich auch die Aussicht darauf ein einmaliges Projekt zu starten und ein „echtes“ Produkt herzustellen, das später jeder selbst in Händen halten kann und damit auch eine bleibende Erinnerung erhält. Und neben diesen überzeugenden Argumenten kam natürlich auch der wirtschaftliche Aspekt bei der Entscheidung nicht zu kurz: Die Aussicht mit einem guten Produkt Geld zu verdienen, schien – aus wirtschaftlicher Sicht – sicherlich lohnenswerter als die beiden vorangegangenen Ideen.

Doch bevor die Klasse loslegen konnte, gab es noch einige wichtige Dinge zu klären. Zunächst einmal musste die Schülerfirma in ihren Teilgruppen aufgestellt werden.
Die Firma besteht aus fünf verschiedenen Abteilungen: dem Vorstand, der Marketingabteilung, der Motiv- und Designabteilung, der Booklet- und Schachtelgestaltung sowie der Logo- und Kreativabteilung. Am Anfang musste jedoch
erst geklärt werden, ob es bereits ähnliche Produkte gibt, welche Preise für so ein Produkt überhaupt realistisch sind und vor allem ob der Wunsch, die Puzzles von der Firma Ravensburger produzieren zu lassen, in der Kürze der Zeit realisierbar ist.
Denn wenigstens in diesem Punkt waren sich die Schüler sehr schnell einig: der optimale Zeitpunkt für die Vermarktung ist das Weihnachtsgeschäft.

Die einzelnen Abteilungen nahmen nach der Gründungsversammlung 4. Oktober 2010 ihre Arbeit auf.

  1. Der Vorstand (Lisa Ströbele, Joana Pinhal Moreira, Jannik Leicht und Marcel Spothelfer) kümmerte sich vorwiegend um die Verwaltungsarbeit, wie beispielsweise die Verwaltung der Kontaktadressen, die Buchhaltung und alle rechtlichen Fragen, die im Verlauf des Projekts auftauchten (z.B. Bilderrechte).
  2. Die Marketingabteilung (Luisa Berendorf, Sabrina Kirschmer, Sabrina Fink, Rabiye Yazan und Dominik Illison) war verantwortlich für die Marktanalyse, stellte Überlegungen an, wie das Produkt am besten verkauft werden könnte und vor allen Dingen auch an wen. Zudem übernahmen sie die Betreuung der Homepage und die Gestaltung von Werbematerialien.
  3. Sehr entscheidend für den Verkaufswert des Produkts ist vor allem das passende Motiv. Hierum kümmerte sich die Motiv- und Designabteilung (Carolin Schüle, Lisa-Marie Hübner, Jens Herrmann und Furkan Kalayci). Zunächst musste geklärt werden, welche Motive in Frage kommen, dann wurden kurzerhand die Sachen gepackt und es wurden viele viele Bilder geschossen, die am Ende auch in die Collage eingebaut wurden. Darüber hinaus mussten für einige wenige Bilder anderer Fotografen auch Fragen zum Urheberrecht geklärt werden.
  4. Um die Kunden anzusprechen, musste ebenfalls eine passende Verpackung entworfen werden. Dass es gar nicht so einfach ist alles Wichtige auf so einer Schachtel unterzubringen, musste die Abteilung für die Booklet und Schachtelgestaltung feststellen (Dzenan Begic, Musa Ayhan, Harun Cakmak und Oliver Röhm). Damit der Inhalt dann auch mit etwas Leben gefüllt wird, kümmerte sich die Abteilung im Anschluss auch um ein erklärendes Booklet, das jeder Schachtel beiliegt.
  5. Um als Firma ernst genommen zu werden, bedarf es auch eines entsprechenden Auftretens. Für selbiges war die Logo- und Kreativabteilung (Daniel Schirmer, Daniel Hirschle, Tobias Egg und André Layer) zuständig. Die Schüler entwarfen den Namen der Schülerfirma, das dazugehörige Logo und waren verantwortlich für ein firmengemäßes Auftreten, z. B. in Form eines eigenen Briefkopfes usw.

Trotz aller Motivation und allem Tatendrang, konnten die Schüler nicht alle Aufgaben alleine meistern. Aus diesem Grund war es besonders wichtig zuverlässige und kompetente Kooperationspartner zu haben. Sehr große Unterstützung bekam die Schülerfirma dabei vor allem von der Stadt Blaubeuren, zum einen in Person von Frau Leicht und Herrn Rieger, die uns gerne weitergeholfen haben. Eine besondere Auszeichnung war natürlich auch die Nachricht, dass Herr Seibold die Schirmherrschaft für die Schülerfirma und das Projekt übernimmt.

Damit das Puzzle auch seine passende Form erhält, benötigte die Klasse fachliche Hilfe einer kompetenten Grafikerfirma, die sie in der Firma Böttinger Maler & Werbung GmbH & Co. KG auch fand. Dank der Mithilfe konnte das Puzzlemotiv mitsamt der Schachtel fristgerecht beim Puzzlehersteller Ravensburger abgeliefert werden.
Dabei war die Firma Ravensburger von Anfang an sehr kooperativ. Dank des Entgegenkommens konnte die Puzzleproduktion noch rechtzeitig starten und sogar dafür gesorgt werden, dass in jede Schachtelverpackung ein Booklet gepackt wird. So kann die Schülerfirma am Ende auch die qualitativ hochwertigen Puzzles verkaufen, die sie sich zu Beginn vorgestellt hat.
Nachdem die Produktion nun erfolgreich so gut wie abgeschlossen ist, beginnt nun die Vermarktung des Produkts. Zu diesem Zweck verteilen die Schüler Infobriefe und Bestellscheine an die Elternschaft der Realschule, an die Lehrer, die Stadtverwaltung und an interessierte Unternehmen in der Umgebung. Die Schüler hoffen darauf, dass möglichst bald viele Bestellungen eingehen. Außerdem wird es eine Werbeflyeraktion geben.
Der Verkauf startet dann am Mittwoch, den 24. November. Der Preis der Puzzles steht ebenfalls fest: 9,99 €. Anlässlich dieses Verkaufsstarts wird eine Produktpräsentation um 17.00 Uhr in der Realschule stattfinden. Die Schüler präsentieren an diesem Abend ihr Projekt und ihr Produkt. Am darauffolgenden Wochenende 27./28.11. ist die Klasse dann auf verschiedenen Weihnachtsmärkten unterwegs: auf dem Wintermärchenmarkt im Blaubeurer Klosterhof, auf den Weihnachtsmärkten in Wippingen und Schelklingen.

Die Puzzles lassen sich jedoch auch an folgenden Terminen direkt an der Realschule erwerben,
jeweils von 14.00-17.00 Uhr:
Freitag, 26.11. und 03.12
Montag, 06.,13. und 20.12
Außerdem können die Puzzles zum Aufpreis von 15,- € auch ausgeliefert werden.

Den Bestellschein sowie viele weitere Informationen rund um das Projekt sind auf der Webseite des Projekts zu finden: http://www.puzzletopf.de.vu .
Bei Fragen können sich Interessierte gerne an schuelerfirma-ksr@gmx.de wenden oder ein Fax an die Nummer
07344-9292-22, z. Hd. Klasse 7a/Fr. Marquetand schicken.

BORS – Was ist das?

Die Berufsorientierung nimmt in der Realschule eine zentrale Funktion auf dem Weg zur Berufswahlreife der Schülerinnen und Schüler ein. Im Rahmen des „Themenorientierten Projekts BORS“ planen sie im Team Vorgehensweisen zur Erlangung persönlicher Berufswahlkompetenz, legen Fixpunkte fest und erarbeiten sich selbstständig einen Überblick über zentrale Gesichtspunkte der Berufs- und Arbeitswelt.

Berufsorientierung startet schon in Klasse 5

Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule müssen in Klasse 9 das Themen-orientierte Projekt „TOP BORS“ durchführen. Die Aktivitäten zum Berufswahl-unterricht beginnen an der KSR jedoch ab diesem Schuljahr schon ab Klasse 5 und ziehen sich durch jede Klassenstufe bis hin zum Abschluss in 10.
Dabei sollen projektorientierte Arbeitsformen im Vordergrund stehen. Die Schüler sollen dabei nicht nur Strategien zur persönlichen Berufswahl entwickeln, sondern sich vor allem Kompetenzen und Inhalte aneignen, die sie durch selbstständige Erkundungen, Befragungen und Kontaktaufnahmen alleine und in der Gruppe erwerben. Letzteres soll auch durch außerschulische Experten gewährleistet werden, besonders durch Mitarbeiter unserer Kooperationspartner ratiopharm, Rehm und der Sparkasse Ulm-Blaubeuren.

Der Hintergrund dabei ist, dass die Entscheidung darüber, welchen Beruf ein Kind einschlägt, für Realschüler bereits in Klasse 9 getroffen werden muss. Die bisherige Vorgehensweise mit einem Einstieg gegen Ende der Klasse 8 ist dem nicht gerecht geworden. Deshalb sollen nun schon die Fünftklässler sich mit den Berufen ihrer Eltern oder guter Bekannter befassen. In Klasse 6 geht es dann um die Berufe im Raum Blaubeuren und um Beispiele aus den Bereichen Dienstleistung, Verarbeitung und Landwirtschaft. In Klasse 7 steht dann der Betriebsaufbau im Mittelpunkt; im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts soll zudem ein Beruf genauer kennen gelernt werden. In Klasse 8 geht es dann um soziale Berufe. Zudem sollen künftig alle Achtklässler an „Orientierung im Berufedschungel“, einem Angebot der Agenda gruppe Laichingen- Blaubeuren, teilnehmen.

Die größten Änderungen betreffen aber die Neuntklässler:
Jeder Neuntklässler bekommt einen Lehrer zugewiesen, der ihn als „Paten“ bei der Berufswahl unterstützt, ihn im Praktikum besucht und bis zum Abgang in diesem Bereich als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Zudem müssen alle Neuntklässler im Rahmen von „BORS“ ein Projekt bearbeiten, das – gewissermaßen als Vorlauf zur Kompetenzprüfung in 10 – in einer Projektprüfung endet. Die Schüler erhalten im Jahrgangszeugnis 9 nach einer erfolgreich abgelegten Projektprüfung ein Testat mit Ziffernnote. Wir denken, dass sich durch diesen „roten Faden“ für Schüler schneller und fundierter eine Entscheidung für einen Beruf treffen lässt.

Aktuelles aus dem TOP BORS

Bewerbungstraining mit unseren Bildungspartnern Rehm Thermal Systems, Teva/ratiopharm und der Sparkasse am 18.01.2018

(S. Weber-Bangnowski, BORS-Beauftragte)

Wie bewerbe ich mich richtig? Wie muss mein schriftliches Bewerbungsschreiben verfasst sein? Was erwartet mich bei einem Bewerbungsgespräch?

All diese Fragen wurden beim professionellen Bewerbungstraining für unsere SchülerInnen der 9. Klassen am18.01.2018 umfassend beantwortet.

Die Personal- und Ausbildungsprofis, die drei Schulstunden Rede und Antwort standen, waren Herr Erhard, Personalleiter der Firma Rehm mit seiner Assistentin Frau Werner sowie Frau Wegerer und Frau Nießer von der Firma Teva/ratiopharm und Frau Filbinger von der Sparkasse.

Die SchülerInnen der Klassen 9a und b bekamen persönliche und detaillierte Rückmeldungen auf die von ihnen verfassten und bereits im Vorfeld abgegebenen Probebewerbungsmappen, die von den Fachleuten gründlich gelesen und bewertet worden waren.

Im Rollenspiel konnten die SchülerInnen dann hautnah erfahren, was bei einem Bewerbungsgespräch zu beachten ist. So wurde klar, dass der/die BewerberIn nicht nur gut Bescheid wissen muss über die Firma und den angestrebten Beruf. Auch im Bewerbungsschreiben angegebene Hobbies oder Fähig- und Fertigkeiten müssen den Fragen der Personalchefs standhalten. Denn diese sind – auch – sehr gut vorbereitet.

Weiterhin wurden die SchülerInnen von unseren Bildungspartnern darüber informiert, wie Einstellungstests aufgebaut sind, was es mit Assessment-Centern auf sich hat und wie man Online-Bewerbungen erstellt, die inzwischen weit verbreitet sind.

Der Vormittag war für alle Beteiligten ein voller Erfolg, weshalb dieses wertvolle Projekt mit unseren Partnerunternehmen weiterhin fortgeführt wird.

Profil AC Schuljahr 2017/18

(M. Fauser)

Auch in diesem Schuljahr wurde wieder erfolgreich Profil AC in den 8. Klassen durchgeführt.

Allerdings wurden aus organisatorischen Gründen die zwei Blöcke getauscht. Im ersten Block, der bereits im Oktober 2017 stattfand,  fuhr die jeweilige Klasse mit dem Zug nach Ehingen, wo die Schülerinnen und Schüler im bfz den ersten Teil der Werkstatttage – das sogenannte BOP (Berufsorientierungspraktikum) –  antraten. Hier hatten die Schüler die Möglichkeit, in verschiedene Berufsfelder wie z.B. „Farbe“, „Metall“ oder „Elektro“ hineinzuschnuppern.

Der zweite Block, der in den Wochen vor den Osterferien stattfand, war gekoppelt mit der Kompetenzanalyse.

Von Montag bis Freitag gab es jeweils in der ersten Stunde im PC-Raum verschiedene Tests. Den Auftakt machte ein Test im IT-Bereich, wo so manch Schüler erkennen musste, dass es um seine Kenntnisse in Excel, Powerpoint oder bei IT-Begriffen wie „Browser“ etc. doch nicht so weit her war wie er ursprünglich dachte. An den anderen Tagen ging es z.B. um kognitive Fähigkeiten, wo Schüler u.a. über Abbildungen von Würfeln grübelten, die es zu drehen galt um herauszufinden, wie es um ihre „Räumliches Vorstellungsvermögen“ steht. Die Schüler hatten durch diese Tests verschiedene Möglichkeiten, ihre Stärken für die Wahl eines Praktikums oder gar zukünftigen Berufes herauszufinden. Habe ich Verkaufstalent? Liegen meine Stärken eher im technischen Bereich?  Oder kommt für mich eventuell sogar ein Praktikum im sozialen Bereich in Frage?

Die PC-Tests stellen aber wie immer nur einen Teil von Profil AC dar. Denn anschließend ging es nicht mehr im Klassenverband weiter, sondern in Gruppen, die bereits vorher festgelegt worden waren. Jeweils zwei Gruppen blieben im Schulhaus und wurden bei Einzel- und Gruppenaufgaben von je einem Lehrer beobachtet. Dabei ging es darum, verschieden Kompetenzen wie z.B. Teamfähigkeit oder Sorgfalt mal in einem ganz anderen Rahmen als im normalen Schulunterricht unter Beweis zu stellen.

Die anderen Gruppen fuhren nach Ehingen, wo neue Berufsfelder dazukamen bzw. die Berufsfelder vom ersten Block vertieft wurden.

Mit jedem Schüler wird nun in den nächsten Wochen das ausführliche Kompetenzprofil besprochen. Auch vom bfz gibt es nach Abschluss der Werkstatttage ein entsprechendes Dokument. Jeder Schüler bekommt eine individuelle Beurteilung durch die Ausbilder der entsprechenden Berufsfelder, die in der Regel sehr positiv ausfällt.

Auch die Schüler selbst hatten die Möglichkeit, die Werkstatttage zu bewerten. Fast jeder war der Meinung, „dass BOP geeignet ist, einen Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt zu bekommen“; in allen Berufsfeldern gab es sehr gute bis gute Noten für die Ausbilder selbst.

Betriebsbesichtigungen unserer SchülerInnen der 8. Klassen – 25.04.2017

(S. Weber-Bangnowski, BORS-Beauftragte)

Unsere betrieblichen Kooperationspartner ermöglichen unseren Schüle  rInnen nicht nur die intensive Auseinandersetzung mit Bewerbungssituationen in speziellen Bewerbertrainings.
Sie bieten unseren SchülerInnen in Klasse 8 auch die Möglichkeit, ihre Firmen vor Ort kennenzulernen.
So waren interessierte SchülerInnen am Dienstag, den 25.04.2017, bei dem internationalen Konzern Teva/ratiopharm in Weiler eingeladen. In Blaubeuren-Weiler befindet sich der große Produktionsstandort der Teva. Hier werden von Tabletten, Kapseln, Zäpfchen bis hin zu den sterilen Arzneimitteln wie Nasenspray und Ampullen nahezu alle Darreichungsformen hergestellt. Herr Höß, der Ausbilder der Pharmakanten, organisierte mit vier Auszubildenden eine Führung durch den Betrieb. Im Anschluss daran wurden alle Fragen der SchülerInnen zum Arzneimittelunternehmen und dem Beruf des Pharmakanten fachkundig beantwortet.
Eine Woche später, am Dienstag, den 02.05 2017, bekamen 17 SchülerInnen die Möglichkeit, sich ein Bild von unserer Partnerfirma Rehm Thermal Systems in Blaubeuren-Seissen zu machen.
In einem eigens für die Jugendlichen vorbereiteten Sitzungsraum wurde von der Personalreferentin Frau Werner anhand von Filmmaterial anschaulich erklärt, in welcher Branche der Betrieb zu Hause ist. Für die SchülerInnen von besonderer Bedeutung waren die Hinweise auf die bei Rehm Thermal Systems anzutreffenden Ausbildungsberufe wie Mechatroniker, Metallbauer und Fachkraft für Lagerlogistik.
Mit diesem Wissen konnten die SchülerInnen den Betrieb nun selbst in Augenschein nehmen.
Sowohl Frau Werner als auch der Personalchef Herr Erhard sowie weitere fachkundige Mitarbeiter zeigten den SchülerInnen in zwei Gruppen die Produktionshallen, in denen Edelstahl, Aluminium und Stahlbleche mit Hilfe der neuesten Maschinen verarbeitet werden. In einem zweiten Schritt wurde den SchülerInnen nahegebracht wie die Entstehung von speziellen, individuell an den Kunden angepasste Anlagen Schritt für Schritt erfolgt.
Beide Betriebsbesichtigungen haben unsere SchülerInnen einen Schritt auf ihrem Weg ins Berufsleben weitergebracht. Sie sind mit der Sicherheit entlassen worden, dass es Ausbildungsberufe gibt, die sehr interessant und zukunftssicher sind und dass Praktika, auch in den Ferien, sehr zu empfehlen sind.

Elternberufemesse 2017 – 11.03.2017

(M. Werz)

Bereits zum dritten Mal war die Karl-Spohn-Realschule am Samstag, 11.03.2017 Schauplatz der „Elternberufemesse“, die immer in den Jahren in den Räumen unserer Schule stattfindet, wenn keine Bildungsmesse in Ulm ist. Eltern unserer Schüler, unsere drei Bildungspartner sowie einzelne umliegende Betriebe stellten in 15- bis 20-minütigen Vorträgen Ausbildungsberufe vor, die für Absolventen einer Realschule interessant sein könnten. Herzlichen Dank allen unseren engagierten Gästen: Die Elternberufemesse ist eine bewährte Institution an unserer Schule, die es noch lange geben soll!

Stimmen unserer Schüler zur Elternberufemesse:

„Unsere Schule ist toll, denn so eine Messe gibt es nicht an jeder Realschule. Mir hat gefallen, dass ich Einblicke ins Berufsleben bekommen habe.“
Elena, 9. Klasse

„Für mich war klasse, dass ich einen Betrieb kennen gelernt habe, in dem ich ein Praktikum machen kann. Hierzu habe ich genauere Informationen erhalten und hatte außerdem die Möglichkeit, vor Ort ganz konkret etwas auszuprobieren.“
Alisia, 9. Klasse

„Ich finde die Bandbreite der vorgestellten Berufe gut.“
Daniel, 8. Klasse

„Mir haben sich heute neue berufliche Perspektiven eröffnet.“
Veronika, 9. Klasse

„Ich fand positiv, dass ich Berufe kennen gelernt habe, von denen ich noch gar nichts wusste. Schön wäre, wenn noch mehr technische Berufe vorgestellt würden.“
Daniel, 8. Klasse

„Endlich weiß ich, was in der Firma passiert, die bei mir zuhause direkt ums Eck ist.“
Jan, 8. Klasse

Stimmen unserer Gäste auf die Frage: „Was treibt Sie an, sich für die Elternberufemesse zu engagieren?“

„Ich erhoffe mir, dass die Schüler inspiriert werden. Ich versuche, Freude am Beruf zu vermitteln und möchte diese weitergeben. Außerdem liegt mir am Herzen, „unsere“ Schule zu unterstützen: Eine solche Messe gab es zu meiner eigenen Schulzeit nicht.“
Fr. Folcz, Vorstellung des Berufs der Pharmazeutisch-technischen Angestellten

„Mein Beruf ist leider am Aussterben und ich möchte alles tun, damit er weiterbesteht. Daher komme ich her, will Begeisterung für meinen schönen Beruf wecken und den Schülern sagen: Es lohnt sich!“
Fr. Schurr, Vorstellung des Berufs der Floristin/des Floristen

„Wir haben Bedarf an guten Azubis und wollen heute Ausbildungsberufe bekannt machen, die die Schüler vielleicht noch gar nicht kennen. Außerdem ist es mir wichtig den Schülern zu vermitteln, dass sie sich Mühe geben müssen mit ihren Bewerbungen. Leider sehen wir viel zu oft fehlerhafte Bewerbungen, die wir nicht akzeptieren können.“
Fr. Goll, Autohaus Burger

„Zum einen habe ich Freude am Organisieren und immer Spaß an der Arbeit mit Eltern, Schülern und unseren Gästen. Zum anderen habe ich selbst zwei Kinder und kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es gut ist, in der Berufsfindung begleitet zu werden und eine Plattform wie diese Messe zu haben.“
Fr. Gemmel, stellv. Elternbeiratsvorsitzende und hauptverantwortliche Organisatorin der Elternberufemesse

 

 

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